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Rennbahngemeinde Hoppegarten
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Vorschaubild - Freizeit und Vergnügen

Eine besondere Herausforderung für die gastronomischen Einrichtungen in Hoppegarten war schon während der DDR-Zeit, dass das Angebot den sehr unterschiedlichen Bedingungen an den Renntagen – mit sehr viel Besuch von außerhalb – und ruhigem Alltag an normalen Tagen genügen musste. 


Even during the GDR era, a particular challenge for the catering establishments in Hoppegarten was that they had to cater for the very different conditions on race days – with large numbers of visitors from outside the area – and quiet everyday life on normal days.

 


Eine rechtzeitige Bestellung vor allem von Getränken war vor Renntagen existenziell wichtig – um im entscheidenden Moment die Gäste auch bedienen zu können.
 

Placing orders in good time, especially for drinks, was vitally important before race days – so that guests could be served at the crucial moment.
 

Versorgung des Casinos

Schreiben der VE Rennbahnverwaltung an die Handelsorganisation Kreis Strausberg, 20.4.1953, aus: Ortsgeschichtliche Sammlung, „Grünes Tor“ e.V.

Letter from the racecourse administration to the Strausberg district trade organization, April 20, 1953, from: Local History Collection, “Grünes Tor” e.V.


Eher ungewöhnlich – bedenkt man die kontinuierlichen Lieferschwierigkeiten während der DDR-Zeit – war diese Wortmeldung einer Hoppegartener Bürgerin, möglicherweise der Leiterin des Logierhauses: Anstatt über nicht vorhandene Hotelbetten in Berlin zu klagen, solle man doch einfach zu ihnen nach Hoppegarten kommen, dort gebe es günstige Zimmer und gutes Essen.
 

Rather unusual – considering the continuous delivery problems during the GDR era – was this comment by a Hoppegarten citizen, possibly the manager of the guesthouse: Instead of complaining about the lack of hotel beds in Berlin, people should simply come to Hoppegarten, where there were affordable rooms and good food.
 

Beitrag zum Logierhaus

Zuschrift einer Leserin: Zimmer warten auf Gäste, in: Berliner Zeitung, 27.7.1956, S. 6

Letter from a reader: Rooms waiting for guests, in: Berliner Zeitung, July 27, 1956, p. 6


Das bereits seit den 1860er Jahren bestehende Logierhaus und die dazugehörige Gaststätte wurden seit den 1950er Jahren von der HO (Kurzform für Handelsorganisation) betrieben. Die HO war in der DDR-Zeit für die eher gehobenen Ansprüche zuständig. 
Die HO-Gaststätten seien allesamt für den ersten Ansturm des Jahres gerüstet, schrieb die „Neue Zeit“ am 28. April 1962. Leider, so wurde angemerkt, sei der neu eingerichtete Kulturraum an der Rennbahn nur an Tagen mit Großveranstaltungen geöffnet. „Die Anregung, die Restauration an einem Werktag in der Woche zu öffnen, Nachmittagskonzerte, kleinere Modenschauen usw. zu bieten, sollte allerdings von den Verantwortlichen ernsthaft erwogen werden.“ Unabhängig von den Renntagen empfehle sich ein Besuch im Logierhaus.


The guesthouse, which had been in existence since the 1860s, and the associated restaurant had been run by the HO (short for Handelsorganisation, or trade organization) since the 1950s. During the GDR era, the HO was responsible for the more upscale demands.
The HO restaurants were all prepared for the first rush of the year, wrote the “Neue Zeit” on April 28, 1962. Unfortunately, it was noted, the newly furnished cultural room at the racecourse was only open on days when major events were held. “However, the suggestion to open the restaurant on one weekday a week and offer afternoon concerts, small fashion shows, etc. should be seriously considered by those responsible.” Regardless of the race days, a visit to the guesthouse is recommended.
 


Mochte es an normalen Tagen schwerfallen, die vorhandenen Kapazitäten auszulasten, herrschte an den großen Renntagen schnell Zimmerknappheit, darauf verweist ein Text in der „Neuen Zeit“ vom 5. Juni 1964.
 

While it may have been difficult to fill the available capacity on normal days, there was often a shortage of rooms on major race days, as reported in an article in the “Neue Zeit” newspaper on June 5, 1964.
 

Zeitungsausschnitt 1964

Schnelle Jagd in Hoppegarten, in: Neue Zeit, 5.6.1964, S. 6

Caption: Fast chase in Hoppegarten, in: Neue Zeit, June 5, 1964, p. 6
 

Ansicht Logierhaus

Ansichtskarte mit dem Eingang des „Logierhauses“, Ortsgeschichtliche Sammlung, „Grünes Tor“ e. V., 1967
Postcard showing the entrance to the “Logierhaus,” local history collection, “Grünes Tor” e. V., 1967.
 


Anlässlich der Erneuerung der Fernstraße 1 (heute Bundesstraße 1) wurde 1987 auch der Zustand des Hauses, in dem sich die Gaststätte „Sonniges Eck“ befand, fotografiert. 
 

When Fernstraße 1 (now Bundesstraße 1) was renovated in 1987, the condition of the building that housed the “Sonniges Eck” restaurant was also photographed.
 

Sonniges Eck

Seite aus der „Konzeption zur Gestaltung der Ortsdurchfahrten Dahlwitz-Hoppegarten und Vogelsdorf (südliche Straßenseite) an der F1“, aus: BLHA, 606 HAG FfO 394

Page from the “Concept for the design of the Dahlwitz-Hoppegarten and Vogelsdorf (south side of the road) thoroughfares on the F1,” from: BLHA, 606 HAG FfO 394.

 

Nach 1990 befand sich dort, wo einst das „Sonnige Eck“ ansässig gewesen war, ein Steakhaus.
 

After 1990, a steakhouse was located where the “Sonniges Eck” had once been.
 

Sonniges Eck - Steackhouse

 

Blick in den Innenraum des „Sonnigen Ecks“, 1994
 

View of the interior of the “Sonniges Eck,” 1994
 

Innenansicht Sonniges Eck

Berliner Straße 2, 1994, Dieter Nellessen

Berliner Straße 2, 1994, Dieter Nellessen

Deckenstuck im Gebäude Berliner Straße 2, 1994, Dieter Nellessen

Ceiling stucco in the building at Berliner Straße 2, 1994, Dieter Nellessen

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