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Ein "Glücksfall" für Hoppegarten

Hoppegarten, den 24.07.2018

Trotz Ferienzeit und Sommerhitze kamen etwa 30 Gäste zur Ausstellungseröffnung „Glücksmomente in Hoppegarten“ mit Karikaturen von Gerhard Glück in die Rathaus Galerie. Die Ausstellung ist dort zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses noch bis zur Finissage am 20. September im Foyer zu sehen.

Einer jedoch fehlte, mit Gerhard Glück die eigentliche Hauptperson des frühen Sommerabends. „Wir haben uns natürlich bemüht ihn nach Hoppegarten zu holen, aber sein Wohnort Kassel ist nicht gleich nebenan und mit 74 Jahren ist man dann auch nicht mehr so mobil“, sagte Raymund Stolze von der Gruppe machart, den Initiatoren der Ausstellung.

Glück studierte Grafikdesign in Kassel, daran schloss sich ein Studium der Kunsterziehung an. Von 1976 bis 2003 arbeitete er als Gymnasiallehrer und bekam 1984/85 Lehraufträge für Karikatur und Illustration an der Gesamthochschule Kassel. Es folgtenregelmäßige Veröffentlichungen in Magazinen und Zeitungen wie dem Manager-Magazin, Süddeutsche Zeitung, Eulenspiegel oder der Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung NZZ Folio. Glück gestaltete bislang mehrere Ausstellungen aus und erhielt unter anderem dreimal den Deutscher Karikaturenpreis (2000 und 2005 in Gold, 2003 in Silber).

Genau 42 Bilder hängen nun an den Wänden. „Ich weiß es genau, da ich alle gerahmt habe und nicht mehr Rahmen zur Verfügung standen“, sagte Gabriele Stolze lachend. Lachen war sowieso das erwünschte Thema des Tages. Schon vor der eigentlichen Eröffnung war vor den Bildern mal gedämpftes, mal befreites Gelächter zu hören, Tuscheln hinter vorgehaltener Hand zu vernehmen oder Menschen jeden Alters zu sehen, die sich ganz dicht an die Ausstellungsexponate vorbeugten. „Es ist schon total klasse. Wir kennen ihn schon lange und bewundern seine Zeichnungen. Unser Sohn sammelt die sogar“, sagte Edith Buchmann aus Neuenhagen, die bedauerte, dass der Künstler nicht persönlich kommen konnte. Doch nicht nur die humorvollen Botschaften begeisterten die Besucher, sondern auch das malerische Geschick des Künstlers. „Kleine Gemälde“, nannte Raymund Stolze die Zeichnungen und Bürgermeister Karsten Knobbe nannte die Ausstellung gar einen „Glücksfall für Hoppegarten“. Auf die vorwurfsvolle Frage, ob man denn sonst nichts zu lachen hätte im Hoppegartener Rathaus antwortete der Hoppegartener Hauptverwaltunsgbeamte: „Humor gibt es auch reichlich bei der täglichen Arbeit. Aber auch den nötigen Ernst, den man bei unserer Tätigkeit braucht.“