Birkenstein feiert 100. Geburtstag
Unüberhörbar war der Auftakt zur Festveranstaltung 100 Jahren Birkenstein am Freitagabend im Hoppegartener Gemeindesaal. Die sanfte Susanne, die liebevoll gepflegte Kanone der Hönower Schützen, gab lautstark das Signal.
Nachdem der Dahlwitz-Hoppegartener Ortsvorsteher, Stefan Radach, reichlich Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßt hatte und zitierte, das Birkenstein die Perle Hoppegartens sei, ging es stimmgewaltig mit den Männerchor aus der Partnergemeinde Iffezheim weiter.
Sławomir Dudzis, Bürgermeister der Partnergemeinde Rzepin rückte die Dimensionen wieder gerade, als er vom 690. Geburtstag seiner polnischen Kommune sprach. Seit 700 Jahre steht dort eine Eiche, die sogenannte „Piast“. Einen Ableger, noch jung an Jahren, bekam Birkenstein als Geburtstagsgeschenk.
Der Iffenzheimer Bürgermeister Christian Schmid ernannte Birkenstein gar zu seiner zweiten Heimat, weil er sich nirgendwo auf der Welt öfter fern der Heimat aufhält. Ob ihm in Birkenstein Sitzgelegenheiten fehlen? Zumindest hatte er einen massive Holzbank als Geschenk mitgebracht, die wohl zusammen mit der polnischen Eiche zukünftig einen besonderen Platz in Birkenstein schmücken wird.
An zwei Tagen feierten Birkensteiner und Gäste auf dem Bolzplatz mit Gesang, Tanz, Sport und vielen kulinarischen Angeboten den runden Geburtstag.
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